Pinkelstadt - Ein dystopisches Musical über Wasserknappheit und Wasser lassen

Mit „Pinkelstadt“ (Urinetown) wagte sich unser Musical-Ensemble im Jahr 2012 an eines der ungewöhnlichsten und anspruchsvollsten Musicals der Gegenwart. Die preisgekrönte Satire von Mark Hollman und Greg Kotis verbindet schwarzen Humor, mitreißende Musik und bissige Gesellschaftskritik zu einem ebenso unterhaltsamen wie nachdenklich stimmenden Bühnenwerk.

Die Handlung spielt in einer Zukunft, in der eine lang anhaltende Dürre zu extremer Wasserknappheit geführt hat. Private Toiletten sind verboten, selbst der Gang zur öffentlichen Bedürfnisanstalt kostet Geld. Wer sich den Vorschriften widersetzt, verschwindet in der geheimnisvollen „Pinkelstadt“. Aus dieser absurden Ausgangssituation entwickelt sich eine Geschichte über Macht und Ohnmacht, Gerechtigkeit, Freiheit und den verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten Ressourcen – Themen, die angesichts von Klimawandel, Umweltkrisen und der Verteilung lebenswichtiger Güter heute aktueller erscheinen denn je.

Musikalisch überrascht Pinkelstadt mit einer faszinierenden Mischung unterschiedlichster Stilrichtungen – von jazzigen Broadway-Klängen über Gospel und Balladen bis hin zu schmissigen Ensemblenummern. Gerade diese stilistische Vielfalt, gepaart mit Witz, Ironie und einer ungewöhnlichen Geschichte, machte das Musical zu einem ebenso anspruchsvollen wie begeisternden Projekt für alle Mitwirkenden. Die folgenden Bilder erinnern an eine Aufführung, die dem Publikum lange in Erinnerung geblieben ist.

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