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Unterrichtsprojekte am KHG
"Klima im Wandel" -
eine Projektarbeit der 10. Klassen
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 Die Schüler der heutigen 10 Klassen stehen als erster G 8-Jahrgang ab dem kommenden September vor der Aufgabe, in sogenannten Projekt-Seminaren in Kontakt mit der Arbeitswelt mehr Berufswelt- und Berufswahlkompetenz zu erlangen So entstand die Idee mit den jetzigen 10-ten Klassen einen Probelauf zu starten, um wichtige Erfahrungen mit dieser neuen Form des Unterrichts zu sammeln. Die Projektwoche war natürlich auch zur Einübung der Methoden des Projektmanagements gedacht.
Das Leitthema des groß angelegten Wochenprojektes lautete: "Klima im
Wandel", in Anlehnung an die an allen bayrischen Schulen ausgerufene Klimawoche.
Ausstellung, Veranstaltung und Zeitung waren die drei Formen, mittels derer die
3 zehnten Klassen des KHG die Ergebnisse ihrer Projektwoche bei der Auftaktveranstaltung
am 13. Juli im Bürgerhaus Gräfelfing präsentierten.
Der Arbeitsprozess wie auch das endgültige Ergebnis der Projektarbeit wurde durch
einen Lenkungsausschuss bewertet und prämiert.
Die Zehntklässler wurden im Vorfeld durch einen Vortrag im Siemensforum zum Thema
"Projektarbeit in der Berufswelt" geschult. Die folgenden Einführungsvorträge
im KHG durch Frithjof Finkbeiner (Vorsitzender der Stiftung Global Marshall)
und seinen 11-jährigen Sohne Felix Finkbeiner ( Plant for the Planet) begeisterten
die Schüler und spornten sie weiter an, sich ihrem Thema fortan in Teamarbeit
zu nähern.
Jeder Klasse wurde dann noch zusätzlich von einem außen stehenden Experten wie
z.B. Herrn Otto Olaf Becker (Fotograf, spezialisiert auf Klimawandel), Herrn
Steffen Bamberg und Herrn Karl Jetter bei Ihrer Arbeit unterstützt. Eltern und
Lehrer standen zur Seite und begleiteten die Schüler im Arbeitsprozess. Die zehnten
Klassen wurden in der Woche vom 18. - 24. Juni vom normalen Unterricht befreit,
um sich intensiv um ihre Projektarbeit zu kümmern. Sie lernten komplexe und professionelle
Projektarbeit in Kleingruppen kennen. Sieben Tage beschäftigten sie sich fächerübergreifend
mit Erdatmosphäre, erneuerbaren Energien, Trinkwasservorräten und vielen anderen
Zukunftsfragen. Ziel aller drei Klassen war es, jeweils in Ausstellung, Abendveranstaltung
und Sonderheft die Menschen über den Klimawandel zu informieren sowie Aufmerksamkeit
hierfür zu erzeugen, um damit auch zum gemeinsamen Klimaschutz aufzurufen.

Die Auftaktveranstaltung zur bayrischen Klimawoche am 13. Juli im Bürgerhaus
Gräfelfing war dann ein voller Erfolg. Mit Plakaten, und interaktiven Versuchsstationen
veranschaulichte die Ausstellung u.a. den weltweiten Verteilungskampf um das
Trinkwasser und das Problem wachsender Müllberge. Anhand von aufgestapelten Papierpacketen
wurde dem Betrachter deutlich gemacht, dass z.B. das KHG pro Jahr 617.00 Blatt
Papier, sprich das Holz von 74 Bäumen benötigt. Im Vergleich dazu kommt bei
gleicher Schülerzahl die amerikanische High-School Harrison auf 408 Bäume im
Jahr. Auch der durchschnittliche Stromverbrauch beider Länder wurde untersucht.
Gemäß Recherchen verbraucht ein US- Haushalt 2,9 Mal mehr Strom als ein deutscher.
Müll kann verschiedenste Verwendung finden, z.B. auch als Kunstgegenstand. Das
zeigten Schüler der Kunstgruppe mit ihrem aus vielen Wegwerfflaschen gestalteten
Stuhl. Die 10 c entwarf ein aufwändig gestaltetes Magazin mit dem Titel "Das
Eis wird dünn..."
 Neben der Ausstellung und der Zeitung präsentierten die Schüler
der 10a eine
Family-Show unter dem Motto Klimarettung "Mission Impossible"–Wetten
dass
wir
was tun können?
Mit ihrer Family show wollten sich die Schüler der 10 a dem Thema Klimawandel
ohne erhobenen Zeigefinger und mit Spaß widmen. Die Zuschauer sollten zum Nachdenken
und eigenem Handeln angeregt werden. Dabei kam auch das inhaltliche Fachwissen
nicht zu kurz. Ein fiktives Chemikerteam der TU München beeindruckte mit einem
Experiment, das den Treibhauseffekt anschaulich darstellte. Die Modenschau "Waste
to ware" bestach mit witzigen kreativen Modellen aus Abfallprodukten. Das romantische
Hochzeitskleid aus weißen Plastiktüten hätte wie die SZ schrieb, einen Platz
auf dem Ellecover verdient. Auch Bush und Obama diskutierten vor Ort über ihre
Politik. Das Mathematikerteam rüttelte in Sachen weltweiten Wasserverbrauch
auf. Alles in allem wurde der Lehrstoff erfrischend und kreativ präsentiert.
 Für die 10-ten Klassen war es mit Sicherheit eine anstrengende, und in der Kürze
der zur Verfügung stehende Zeit ein sehr große Herausforderung. Projektarbeit
in dieser Form war eine ganz neue Erfahrung. Allerdings waren sich alle einig,
dass der "Probelauf" mit sehr guten Ergebnissen aufwarten konnte und
alle
viel
dazugelernt haben Der Lenkungsausschuss vergab 3 erste Preise, da alle Klassen
eine vergleichbar gutes Ergebnis gezeigt hatten.
"Denn wir müssen gemeinsam etwas gegen den Klimawandel tun und dazu wollen
wir
alle hier Anwesenden aufrufen. Sie können schon heute damit anfangen!!!" Das
war die Message, die die Schüler weitergeben wollten. Sie riefen die Besucher
auf: "Unterstützen Sie deshalb die Organisation: 'Plant for the Planet',
die-
indem sie in Kooperation mit vielen Schulen weltweit Bäume pflanzt- versucht,
gegen den Klimawandel anzukämpfen."
Nach Beendigung der Veranstaltung war die Spendenbox kräftig gefüllt, und die
Schüler ihrem Ziel, die Menschen für den Umweltschutz zu begeistern, einen großen
Schritt näher gekommen.
Bilder von
der Abschlussveranstaltung
Bericht über
die Klimawoche im Münchner Wochenanzeiger
M.L. Felten-Linden |
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| Das Comeniusprojekt "Living Memory" ("Lebendige
Alltagsgeschichte") |
Bei dem Projekt "Lebendige
Alltagsgeschichte" beschrieben die
Schülerinnen und Schüler, wie sich bestimmte Aspekte
unseres Alltagsleben im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert
haben. Es wurden die Erinnerungen der Eltern und der Großeltern
aufgezeichnet werden.
Die Themen, die die Schulen in den sechs verschiedenen europäischen
Ländern behandeln (Rumänien, Frankreich, Deutschland,
Italien, Schottland, Spanien), werden miteinander verbunden, so
dass die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Betrachter
des Projekts, die Ähnlichkeiten, aber auch die regionalen
Unterschiede in Europa erkennen.
Das Projekt richtet sich vor allem an Schüler der Unter-
und Mittelstufe (Deutsch, Geschichte und Deutsch). Die Schülerinnen
und Schüler werden bei der Projektarbeit mit den Grundlagen
der Kommunikationstechnologien vertraut gemacht.
Das Projekt wurde
von der "Europäischen Union" bezuschusst und war auf 3 Jahr angelegt.
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| Eurodelphes |
Im Rahmen des Projektes EURODELPHES (DELPHES
= Device for Electronic Learning und Pedagogy of History in European Schools)
wurde eine
multimediale Datenbank mit digitalisiertem Material zu Themen aus
der europäischen
Geschichte des 20. Jahrhunderts erstellt. Dieses Material besteht
aus Video-, Audio-, Text-, Grafik- oder Photodokumenten, die, in
kleine Module
zerlegt, dreisprachig den beteiligten Lehrern und Schülern zur Verfügung
stehen. Vertreter großer Rundfunk- und Fernseharchive
(INA, RAI, SWF und FWU), Verlage (Nathan, Giunti, Klett) und Pädagogikexperten
(Universität
Paris VII, Universität Rom "La Sapienza" und das FWU) entwickeln
zusammen mit Softwareentwicklern aus Deutschland, Frankreich und
Italien eine multimediale Lernumgebung, in der
Lehrer und Schüler Geschichtsunterricht multikulturell, multiperspektivisch
und multilinguistisch konzipieren können.
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| „Jahrhundertwenden 1900 – 2000“ – ein
Projekt zur Nutzung multimedialer und elektronischer Informationsquellen
im Unterricht (im Rahmen von "infoSchul II") |
Schüler bekamen Einsichten und Verständnis in Lebensumstände,
Denkweisen und Problemlagen um die Jahrhundertwende 1900 und verglichen sie
mit der Gegenwart. Die Schüler erfuhren, dass mit Hilfe von elektronischen
Medien Entdeckungsreisen möglich sind, die nur durch diese möglich
sind und dass sich dadurch vorhandene Informationsdefizite beheben lassen.
Zum anderen wurden die Themen auch so behandelt, dass es vornehmlich
galt, als eine Art „Information Broker“ aus der Flut von Informationen
wichtige zu selektieren (Stichwort „Millenium“).
Das Projekt wurde in arbeitsteiliger Kooperation vom „Städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium“ (LSG) in München, dem „Kurt-Huber-Gymnasium“ (KHG)
in Gräfelfing bei München und dem „Pädagogischen Institut
der Stadt München“ (PI) durchgeführt.
Es nahmen am Kurt-Huber-Gymnasium
die beiden Leistungskurse Deutsch, ein Grundkurs Deutsch, und
die beiden Leistungskurse Geschichte teil.
Projekt 1: „Figuren des Romans und des Dramas 1900 – 2000“
Die Kursteilnehmer untersuchten in Arbeitsgruppen repräsentative
Dramen und Romane aus der Zeit um ca. 1870-1900 (Leistungskurs
K 12) und „erfolgreiche“ Dramen und Romane aus den
Jahren 1980 – 2000 (Grund- und Leistungskurs K 13) im Hinblick
auf das Personal. Den Ausgangspunkt bildete die These, dass jede
historische Epoche ihren literarischen Niederschlag findet, dass
gesellschaftlicher Wandel an literarischen Figuren nachvollzogen
werden kann. Diese These wurde nun auf die beiden Jahrhundertwenden
angewandt. Projekt 2: „Die politische Selbstdarstellung in repräsentativen
Gebäuden und Denkmälern 1900 und 2000“
Die Kursteilnehmer untersuchten in Arbeitsgruppen repräsentative
Gebäude und Denkmäler aus der Zeit um ca. 1870-1900
(Leistungskurs K 12) und aus den Jahren 1980 – 2000 (Leistungskurs
K 13). Den Ausgangspunkt bildete die These, dass gesellschaftlicher
Wandel an den Gebäuden und Denkmälern nachvollzogen
werden kann. Die gewählten Gebäude – „Reichstag“, „Völkerschlachtdenkmal“, „Holocaust-Mahnmal“ -
ließen aktuelle Anlässe mit historischer Quellenarbeit
verknüpfen.
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| Tool für eine Multimediale Lernumgebung für den Geschichtsunterricht (TooLe) |
Ziel des FWU-Projekts war die Entwicklung einer dreiteiligen multimedialen
Lernumgebung für den Geschichtsunterricht. Es entstanden drei Beispielsproduktionen
zur neueren Geschichte:
Renaissance - die Entdeckung des Raums
Französische Revolution - die Emanzipation des Bürgers
Weimarer Republik - eine Republik ohne Republikaner?
Das Kurt-Huber-Gymnasium wurde neben anderen deutschen Schulen
eingeladen, am Projekt mitzuarbeiten. Aufgabe der Schulen war es, den
Wissenschaftlern und Künstlern bei der Produktion der CD-ROMs mit
Ideen, Hinweisen und Informationen aud der konkreten Unterrichtspraxis
zu helfen.
Dagmar Bäuml-Stosiek
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| Satellitengeographie (im Rahmen von infoSchul
III) |
 Das
Projekt Satgeo am
Kurt-Huber-Gymnasium wurde erstmalig im Schuljahr 2000/2001 im Rahmen
des Erdkundeunterrichts mit
einer 11. Jahrgangsstufe
durchgeführt.
Die Grundidee dieses Projektes war, die Veränderungen in der
Bevölkerung des Heimatraums (Würmtal) in den letzten
150 Jahren anhand der Veränderung in der Siedlungs- und
Raumstruktur zu analysieren. Es wurde Kartenmaterial aus den
Jahren 1850,
1880, 1900 und 1930 mit aktuellen Multispektralsatellitenaufnahmen
der Jahre 1984 und 1998
Die technische Umsetzungerfolgtel durch ein Mehrfarbenkomposit
mittels des Bildbearbeitungsprogramms Paint Shop Pro.
Jede Karte/jedes
Bild soll mit einer anderen Farbe kodiert werden, sodaß im
Gesamtkomposit Siedlungsveränderungen sofort erkennbarwaren.
In einem weiteren Projekte wurde in einer weiteren
11. Klasse ein geomorphologisches Forschungsprojekt durchgeführt.
Grundidee war, Ergebnisse einer Feldforschung
auf einem Satellitenbild zu visualisieren. Dabei wurdei mit überwachter
bzw. unüberwachter Klassifikation
der Software „Projekt Landsat“ von F.W. Duttke gearbeitet:
Morphologische Veränderungen im Würmtal wurden
mittels Indikatoren, die die Software sichtbar
machen kann (z.B. unterschiedliches Reflexionsverhalten von unterschiedlicher
Vegetation, die sich auf Moränen, Schotterfeldern oder
Talauen befindet) auf dem Satellitenbild erkannt und interpretiert.
Weitere Infomationen ....
Meinrad Sobetzko |
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| Europäisches Projekt "Festivals and Traditions" |
Das Projekt Europäische
Traditionen und Feste zählte
zu den aktivsten und wohl auch
erfolgreichsten europäischen Projekten innerhalb des "Euoepean
Schoolnets".
An dem vom Kurt-Huber-Gymnasium zusammen mit einer französischen
und spanischen Schule initiierten und organisierten Projekt nahmen
49 Schulen aus 28 verschiedenen Ländern teil (12 aus der Europäischen
Union).
Besteiligte Fächer: Deutsch, Ethik, Geschichte, Kunsterziehung,
Musik, Religionslehre, Sozialkunde, Englisch, Französisch und Spanisch.
Inhalt war die Schaffung eines "europäischen Dorfes",
dessen nationale Häuser durch Lösung sprachlicher und kombinatorischer
Aufgaben betreten und besichtigt werden können. Innerhalb dieser
Häuser gibt es jeweils drei Räume. Die Einrichtung dieser Räume
ist, entsprechend den vier Jahreszeiten, durch Objekte dargestellt, die
jeweils an ein Datum / Fest erinnern. Diese sind als eine Art von Minipuzzle
aufbereitet, die aufgrund verschiedenster Aufgabenstellung zusammengesetzt
werden können. Ist dies gelungen, so wird der betreffende Text der
Hintergrundinformation in der Landes- oder in einer anderen gewünschten
Sprache vorgelesen.
Beispiel: Man kommt in das Haus, indem man eine (leichte) Frage über
das Land bantwortet ("What's the capital of the country?" "How
to say "hello" in the corresponding language?" etc.). Man
muss die Antwort niederschreiben oder sie aus einem "multiple choice
system" herausfinden. Nach der richtigen Antwort klappt die Vorderseite
des Hauses nieder und man kann in das Innere des Hauses sehen, z.B. in
verschiedene Zimmer auf verschiedenen Stockwerken, z.B. in ein Wohnzimmer,
eine Küche im Erdgeschoss und ein Kinderzimmer im 1. Stock. Im Zimmer
soll es viele Gegenstände geben: Möbel, Kleidung, Fotos, Gemälde,
Poster, andere typische Dinge, die sich auf verschiedene Seiten der "Feste
und Traditionen" beziehen. Jeder "link" zu "Feste
und Traditionen" wird durch einen Gegenstand im Zimmer repräsentiert.
Rezepte und "Feste und Traditionen", bei denen es sich um "Lebensmittel"
handelt (wie "französisches Brot" oder das "Spanish
tomato festival" sind in der Küche angesiedelt. Im Winter findet
man im Wohnzimmer den Weihnachtsbaum oder das Gewand des Nikolaus, oder
ein Buch oder ein Poster, das auf ein Winterfest hinweist, etc.
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