Religion

Fachschaft Religion wünscht "Frohe Weihnacht 2009"

Liebe Eltern,

ein Brief aus der Schule ist selten ein Anlass zur Freude. Diese Negativbilanz wollen wir heute durchbrechen. Wann sollte dies möglich sein, wenn nicht an Weihnachten?

Das Heute durchzieht die kirchlichen Feiern an Weihnachten wie ein roter Faden. Heute ist Wirklichkeit geworden, was viele erhofft und vielleicht manche nicht mehr zu glauben wagten: der Retter ist geboren. Einerseits klein und zart, wie Babys eben sind, andererseits kündigt sich Großes an, was die Bibel mit den jubilierenden Engeln an der Krippe verdeutlicht. Bald wird es dann wieder ruhiger um das Kind.

Ist unser Umgang mit Weihnachten nicht von einem ähnlichen Rhythmus geprägt? Vorboten gibt es schon ab September, wenn die ersten Lebkuchen auftauchen. Unsere Vorfreude auf Weihnachten zieht manches vor, was früher erst zum Fest möglich war.

Für einige ist das Fest noch wie eine Zeitinsel im hektischen Alltag, für andere ist es an Weihnachten schon vorbei und die Aufmerksamkeit richtet sich auf das neue Jahr.

Auch am Fest selber treffen zwei Zeitanschauungen aufeinander: Das „Heute Gottes“ der Weihnachtsbotschaft und das „Alle Jahre wieder“ des Feierns. Vielleicht lassen sie sich verbinden im Bild des rollenden Rades, das seine Mitte hat und behält und doch in Bewegung ist auf dem Weg zu Gott.

Eine gute Zeit mit Gott als Dreh- und Angelpunkt wünscht Ihnen


Ihre Fachschaft Religion am KHG!

Besuch aus Tansania zu Gast am KHG

Am 16. Juli hatte das Kurt-Huber-Gymnasium Besuch aus Tansania: Pfarrerin Veronika Mbilinyi vom Mädcheninternat Emmaberg und Jacob Makusudi, der Vorsitzende des Waisen-Komitees in Ilembula, dankten den Schülerinnen und Schülern sehr für ihre Hilfe für die dortigen Waisenkinder.

Vor Weihnachten hatten 5. und 6. Klassen in Religion Geld gesammelt, um ein aktuelles Projekt der Partnerschaftsarbeit der Jesuskirche (Haar) zu unterstützen: Dabei geht es darum, den ärmsten Kindern Matratzen (es gibt oft nur Grasmatten am Boden) und Moskitonetze (wichtig wegen Malaria) zukommen zu lassen. Angeregt von der Begeisterung, mit der sich die Schülerinnen und Schüler an dieser Aktion beteiligt hatten, hatte die Fachschaft Religion außerdem beschlossen, zusätzlich im Gemeindebereich Ilembula zwei Waisen-Mädchen bei ihrer (Schul-)Ausbildung zu unterstützen.
Der tansanische Besuch wurde begleitet von einer Dolmetscherin und ihren beiden deutschen Gastgebern. Zunächst schauten sie eine Weile sehr interessiert bei den an diesem Tag stattfindenden Bundesjugendspielen zu, da es einen derartigen Sportunterricht in Tansania nicht gibt. Danach erlebten sie eine Religionsstunde in der 6. Klasse. In den folgenden zwei Stunden bestand dann für die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, dem Besuch Fragen zu stellen. Diese reichten von eher Persönlichem („Was sind Ihre Hobbies?“ „Wie war die Reise?“ „Welche Eindrücke haben Sie von Deutschland?“) über Fragen zu tansanischem Essen, Geld und Wohnen bis hin zum dortigen Schulsystem (zum Beispiel: „Wie sieht der Tagesablauf der Schüler/innen dort aus?“ „Welche Ferien gibt es in Tansania?“ „Was ist anders als hier?“). Besonders begeistert wurde jeweils ein tansanisches Lied aufgenommen, das unsere Gäste spontan für uns sangen.
Unser Besuch war wiederum überaus angetan von den Liedern, die die 5. und 6. Klassen für sie vorbereitet hatten, sowie über die besondere Zugabe von vier Schülern aus den 10.-12. Klassen („Wo der Pfeffer wächst“). Außerdem bedankten sie sich sehr herzlich für alle bisher schon geleistete Hilfe für die Waisenkinder in Ilembula, überreichten kleine Geschenke und wünschten allen Gottes Segen.
Der Kontakt zu Ilembula wird durch Brieffreundschaften fortgeführt, die die Schülerinnen und Schüler des KHG mit dem Mädcheninternat Emmaberg begonnen haben. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr die ärmsten Kinder in Ilembula sinnvoll unterstützen können.

Andrea Rückert
7. Klassen besuchten Münchner Moschee

Im Rahmen des Jahrgangsstufenprojektes „Islam“ besuchten die katholischen Schüler aller drei 7. Klassen am Mittwoch, 1.7. die Moschee in Freimann.
50 Schülerinnen und Schüler machten sich mit Herrn Kellner, der den Besuch organisiert hatte, und Frau Weis auf den Weg. Im Vorfeld war vor allem die Kleiderfrage ein Thema. Für die Mädchen hieß das: Kopftuch und lange Ärmel, was angesichts der hochsommerlichen Temperaturen einiges abverlangte.
Nach einem längeren Fußmarsch von Fröttmaning an der Allianz-Arena vorbei (das wiederum war für einige Jungs hart!) bei gefühlten 40°C gelangten wir an die Moschee. Einige sehr sommerlich gekleidete Mädchen verschwanden zum Umziehen und alle legten die Kopftücher an, die urplötzlich zum modischen Accessoire mutierten („Sieht das auch gut aus so?“).
All diese Probleme und die Strapazen waren aber bald vergessen, als ein Vertreter des islamischen Zentrums freundlich aber bestimmt über das Leben als Moslem und die Funktion seiner Moschee erzählte. Auf die zahlreichen Fragen der Schüler ging er freundlich und kompetent ein und es ergab sich ein lebhaftes Gespräch. So vertiefte er das bisher nur theoretische Wissen aus der Schule gekonnt.
Höhepunkt war sicher, dass wir am Mittagsgebet teilnehmen durften. Für alle, selbst die wenigen, die schon einmal in eine Moschee besucht hatten, war dies ein Erlebnis. Wir bekamen sogar eine Simultanübersetzung und Erklärung der Gebete (Texte aus dem Koran). So blieb es nicht nur beim exotischen Erlebnis, sondern wir konnten uns ein Stück in die religiöse Praxis unserer islamischen Mitbürger hineinversetzen.

Regina Weis
KHG nahm an der "Aktion Coffee-Stop" teil

Coffee-Stopp am KHG
"Coffee-Stop – eine Kaffeepause für den guten Zweck". Zur Coffee-Stop- Aktion rief die Fachschaft Religion am 20. 3. zusammen mit Misereor auf. Die Idee ist ganz einfach: Es wird Kaffee oder Tee gekocht und gegen eine freiwillige Spende ausgeschenkt. Dies findet einmal im Jahr in vielen deutschen Städten an verschiedenen Orten zu Hause, in Fußgängerzonen, bei der Arbeit in Schulen oder in Vereinen statt.
Mit dieser Aktion unterstützen die Kaffee- und Teetrinker Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika und bekommen einen Eindruck davon, wie gut faire Ware schmeckt. So fördern sie Misereor-Projekte und die Hilfe zur Selbsthilfe in den Ländern des Südens.

Hier am KHG organisierte die Fachschaft Religion einen Coffee-Stop für das Kollegium im Kaffeekammerl. Ab 7 Uhr wurde eifrig Kaffee und Tee gebraut, Kekse angeboten und Informationsmaterial ausgebreitet. Schon bald fanden sich Kolleginnen und Kollegen ein auf der Suche nach einer Stärkung für den (langen) Tag.
Immer wieder musste nachgekocht werden. Die Attraktivität der Veranstaltung erhöhte sich noch erheblich durch den Geburtstagskuchen, den Her Waller spendierte, so dass am Ende des Tages (und Kaffees!) ein Reingewinn für Misereor von 65 € stand. Unter diesem Eindruck ist es wohl klar, dass wir im nächsten Jahr wieder einen veranstalten!

Regine Weis

Besuch beim Hospizverein im November 2006


Die Fachschaft Religion veranstaltete im November 2006 ein Projekt zum Jubiläum des Hospizvereins.

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