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Religion
Besuch aus Tansania zu Gast am KHG
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Am 16. Juli hatte das Kurt-Huber-Gymnasium Besuch aus Tansania: Pfarrerin
Veronika Mbilinyi vom Mädcheninternat Emmaberg und Jacob Makusudi,
der Vorsitzende des Waisen-Komitees in Ilembula, dankten den Schülerinnen
und Schülern sehr für ihre Hilfe für die dortigen Waisenkinder.
 Vor Weihnachten hatten 5. und 6. Klassen in Religion Geld gesammelt,
um ein aktuelles Projekt der Partnerschaftsarbeit der Jesuskirche (Haar)
zu unterstützen: Dabei geht es darum, den ärmsten Kindern Matratzen
(es gibt oft nur Grasmatten am Boden) und Moskitonetze (wichtig wegen
Malaria) zukommen zu lassen. Angeregt von der Begeisterung, mit der sich
die Schülerinnen und Schüler an dieser Aktion beteiligt hatten,
hatte die Fachschaft Religion außerdem beschlossen, zusätzlich
im Gemeindebereich Ilembula zwei Waisen-Mädchen bei ihrer (Schul-)Ausbildung
zu unterstützen.
Der tansanische Besuch wurde begleitet von einer Dolmetscherin
und ihren beiden deutschen Gastgebern. Zunächst schauten sie eine
Weile sehr interessiert bei den an diesem Tag stattfindenden Bundesjugendspielen
zu, da es einen derartigen Sportunterricht in Tansania nicht gibt. Danach
erlebten sie eine Religionsstunde in der 6. Klasse. In den folgenden
zwei Stunden bestand dann für die Schülerinnen und Schüler
die Gelegenheit, dem Besuch Fragen zu stellen. Diese reichten von eher
Persönlichem („Was sind Ihre Hobbies?“ „Wie war
die Reise?“ „Welche Eindrücke haben Sie von Deutschland?“) über
Fragen zu tansanischem Essen, Geld und Wohnen bis hin zum dortigen Schulsystem
(zum Beispiel: „Wie sieht der Tagesablauf der Schüler/innen
dort aus?“ „Welche Ferien gibt es in Tansania?“ „Was
ist anders als hier?“). Besonders begeistert wurde jeweils ein
tansanisches Lied aufgenommen, das unsere Gäste spontan für
uns sangen.
Unser Besuch war wiederum überaus angetan von den Liedern, die die
5. und 6. Klassen für sie vorbereitet hatten, sowie über die
besondere Zugabe von vier Schülern aus den 10.-12. Klassen („Wo
der Pfeffer wächst“). Außerdem bedankten sie sich sehr
herzlich für alle bisher schon geleistete Hilfe für die Waisenkinder
in Ilembula, überreichten kleine Geschenke und wünschten allen
Gottes Segen.
Der Kontakt zu Ilembula wird durch Brieffreundschaften fortgeführt,
die die Schülerinnen und Schüler des KHG mit dem Mädcheninternat
Emmaberg begonnen haben. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr
die ärmsten Kinder in Ilembula sinnvoll unterstützen können.
Andrea Rückert |
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7. Klassen besuchten Münchner
Moschee
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 Im Rahmen des Jahrgangsstufenprojektes „Islam“ besuchten die
katholischen Schüler aller drei 7. Klassen am Mittwoch, 1.7. die Moschee
in Freimann.
50 Schülerinnen und Schüler machten sich mit Herrn Kellner, der
den Besuch organisiert hatte, und Frau Weis auf den Weg. Im Vorfeld war
vor allem die Kleiderfrage ein Thema. Für die Mädchen hieß das:
Kopftuch und lange Ärmel, was angesichts der hochsommerlichen Temperaturen
einiges abverlangte.
Nach einem längeren Fußmarsch von Fröttmaning an der Allianz-Arena
vorbei (das wiederum war für einige Jungs hart!) bei gefühlten
40°C gelangten wir an die Moschee. Einige sehr sommerlich gekleidete
Mädchen verschwanden zum Umziehen und alle legten die Kopftücher
an, die urplötzlich zum modischen Accessoire mutierten („Sieht
das auch gut aus so?“).
All diese Probleme und die Strapazen waren aber bald vergessen,
als ein Vertreter des islamischen Zentrums freundlich aber bestimmt über
das Leben als Moslem und die Funktion seiner Moschee erzählte. Auf
die zahlreichen Fragen der Schüler ging er freundlich und kompetent
ein und es ergab sich ein lebhaftes Gespräch. So vertiefte er das
bisher nur theoretische Wissen aus der Schule gekonnt.
Höhepunkt war sicher, dass wir am Mittagsgebet teilnehmen durften.
Für alle, selbst die wenigen, die schon einmal in eine Moschee besucht
hatten, war dies ein Erlebnis. Wir bekamen sogar eine Simultanübersetzung
und Erklärung der Gebete (Texte aus dem Koran). So blieb es nicht
nur beim exotischen Erlebnis, sondern wir konnten uns ein Stück in
die religiöse Praxis unserer islamischen Mitbürger hineinversetzen.
Regina Weis
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KHG nahm an der "Aktion
Coffee-Stop"
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"Coffee-Stop – eine Kaffeepause für den guten Zweck".
Zur Coffee-Stop- Aktion rief die Fachschaft Religion am 20. 3.
zusammen mit Misereor auf. Die Idee ist ganz einfach: Es wird Kaffee
oder Tee gekocht und gegen eine freiwillige Spende ausgeschenkt.
Dies findet einmal im Jahr in vielen deutschen Städten an
verschiedenen Orten zu Hause, in Fußgängerzonen, bei
der Arbeit in Schulen oder in Vereinen statt.
Mit dieser Aktion unterstützen die Kaffee- und Teetrinker
Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika und bekommen einen
Eindruck
davon, wie gut faire Ware schmeckt. So fördern sie Misereor-Projekte
und die Hilfe zur Selbsthilfe in den Ländern des Südens.
Hier am KHG organisierte die Fachschaft Religion einen Coffee-Stop
für das Kollegium im Kaffeekammerl. Ab 7 Uhr wurde eifrig
Kaffee und Tee gebraut, Kekse angeboten und Informationsmaterial
ausgebreitet. Schon bald fanden sich Kolleginnen und Kollegen ein
auf der Suche nach einer Stärkung für den (langen) Tag.
Immer wieder musste nachgekocht werden. Die Attraktivität
der Veranstaltung erhöhte sich noch erheblich durch den Geburtstagskuchen,
den Her Waller spendierte, so dass am Ende des Tages (und Kaffees!)
ein Reingewinn für Misereor von 65 € stand. Unter diesem
Eindruck ist es wohl klar, dass wir im nächsten
Jahr wieder einen veranstalten!
Regine Weis
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| Besuch beim Hospizverein im November 2006 |
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Die Fachschaft Religion veranstaltete im November 2006 ein Projekt
zum Jubiläum des Hospizvereins.
Bilder ...
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