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Das Projekt "Kriegskinder" hat uns, die Klasse 7a des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing, im Westen von München, aus drei Gründen interessiert:
Im Deutschunterricht haben wir gerade "Das Tagebuch der Anne Frank" gelesen, der Namensgeber unserer Schule, Professor Kurt Huber, war Mitglied der Münchner Widerstandsgruppe "Weiße Rose", und durch das Würmtal und Gräfelfing ging der Todesmarsch der KZ-Insassen von Dachau.
Wir haben unsere Verwandten und Bekannten nach ihren Erlebnissen, Wünschen und Hoffnungen, aber auch nach ihren Ängsten, der Gewalt und der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gefragt.
Sie erzählten uns von ihren Erlebnissen als Kinder auf der Flucht, von Bombardierungen und vom Überleben in verschütteten Luftschutzkellern und unter zerstörten Häusern. Und davon, welche Folgen der Krieg für ihr Leben hatte.
Besonders bewegend fanden wir die Grausamkeit des Krieges. Auf Alte und Kinder wurde keine Rücksicht genommen. Das Leben der Kinder im Krieg lief anders ab als heute und auch die Folgen des Krieges bekamen die Kinder besonders zu spüren.
Einige Befragte erinnern sich an Erlebnisse mit ihrem Vater: als Soldat auf Heimaturlaub, im Kriegsgefangenenlager und beim unerwarteten Wiedersehen mit der Familie.
Ein Thema, das uns besonders berührt hat, war die Verfolgung der Juden und die Grausamkeit, die sie erleiden mussten.
Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Bekannten und Verwandten bedanken, die uns über eine Zeit berichtet haben, an die sie sich vielleicht nicht mehr gerne erinnern.
Die Klasse 7a