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Das KHG ist Umwelt- und Fair-Trade-Schule!


KHG stays green – Wir sind weiterhin Umweltschule!

Bildung für nachhaltige Entwicklung wird am Kurt-Huber-Gymnasium seit einigen Jahren ganz groß geschrieben und im vergangenen Schuljahr standen dabei die Themen „Maßnahmen zum Klimaschutz“ und „Globales Lernen“ im Vordergrund.

Seit 2019 darf das Kurt-Huber-Gymnasium den Titel „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule" führen. Um diese Auszeichnung müssen sich Schulen jedes Jahr neu bewerben und unter Beweis stellen, dass sie die Anforderungen erfüllen und sich darüber hinaus auch weiterentwickelt haben. Im letzten Schuljahr 2020/2021 gelang uns die Auszeichnung für die höchste Qualitätsstufe mit allen drei möglichen Sternen. Das KHG hat damit Vorbildfunktion für andere Schulen.

Viel wichtiger als dieser Titel ist den engagierten Schüler*innen und Lehrer*innen die Umsetzung der Aktivitäten, um dabei nicht nur eine Bewusstseins-, sondern auch eine Verhaltensänderung hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu erzielen und das Schulleben auf vielen Ebenen im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten. Unser Gymnasium verfolgt einen Whole School Approach, um Nachhaltigkeit ganzheitlich und systematisch in der Schule zu verankern.

Im Schuljahr 2020/21 hat sich das KHG in zwei Handlungsfeldern besonders für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt. Eines davon waren „Maßnahmen zum Klimaschutz“. In diesem Rahmen führte das KHG Ende 2020 eine nachhaltige Woche durch, mit Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdruckes, Verkauf selbstgemachter Pizza (schuleigener Pizzaofen) und anderen Produkten aus fairen und nachhaltigen Zutaten sowie einem Fahrradgenerator. Außerdem wurde im September 2020 am KHG ein Reparaturcafé neu eingerichtet. Dort findet nach wie vor wöchentlich eine kostenlose Beratung und Begleitung von Reparaturvorgängen jeglicher Art durch einen ortsansässigen Rentner statt. Der neue Schulpodcast „KHG fragt nach“ begann mit einem Interview eines Klimaforschers und beantwortet eine Auswahl gesammelter Fragen von Schüler*innen, z. B. rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz. Praktische Arbeitsmöglichkeiten haben Schüler*innen am KHG durch die Einrichtung eines Gemüseackers zum Anbau von Bio-Gemüse.

Das zweite Handlungsfeld „Globales Lernen“ war geprägt von den Aktivitäten der Tansania-AG und unserer Partnerschaft mit der Girls' Secondary School Emmaberg in Tansania. Der seit 2009 bestehende Kontakt zwischen Schüler*innen beider Schulen konnte im letzten Schuljahr durch einen neu in Emmaberg installierten Internetanschluss intensiviert werden, so dass erstmals auch Videokonferenzen zum Austausch stattfinden konnten. In der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Themen des Globalen Lernens haben die älteren Mitglieder der Tansania-AG ihre intensive Beschäftigung mit kritischem Weißsein, Rassismus, Privilegien und Kolonialismus fortgeführt. In diesem Rahmen und mit Unterstützung der BtE (Bildung trifft Entwicklung) -Referentin Christina Pauls haben wir unsere Partnerschaft reflektiert und u. a. auch ihre Darstellung auf der KHG-Homepage überarbeitet. Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten sich die AG-Mitglieder zwar nur digital treffen, was sie aber nicht davon abgehalten hat, viele Projekte und Aktivitäten zu planen und auch durchzuführen. So schrieb ein Unterteam der AG ein über 80-seitiges Buch über unsere 10 Jahre Partnerschaft mit Emmaberg mit dem Titel „No matter the distance“. Ein weiteres Unterteam nahm zwei weitere Folgen des Schulpodcasts „KHG fragt nach“ mit Interviews von zwei Schülerinnen und einem Lehrer in Emmaberg auf, die sowohl im englischen Originalton als auch mit deutscher Übersetzung auf unserer Homepage zu finden sind. Daneben haben AG-Mitglieder auch wieder Info-Vorträge in allen 5. Klassen zu unserer Partnerschaft gehalten sowie auch unter erschwerten Bedingungen die Klassenpatenschaften ab der 7. Jahrgangsstufe organisiert.

„Die als Umweltschule ausgezeichneten Schulen (...) setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“, sagt die Bayerische Landeskoordinatorin Birgit Feldmann vom LBV. „Jede ausgezeichnete Schule konnte nachweisen, dass Schüler*innen an den Aktivitäten engagiert und eigenverantwortlich beteiligt waren und innerhalb des Schuljahres Weiterentwicklungen unter dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht haben“, so Feldmann weiter. Über die Auszeichnung entscheidet jährlich eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbund für Vogelschutz (LBV) als Koordinator dieser Auszeichnung.

Eine Grußbotschaft der Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus sowie für Umwelt und Verbraucherschutz finden Sie hier.

Sebastian Ludwig


Kultusminister Piazolo zeichnet KHG als Umweltschule aus

Am 9. Dezember 2019 nahmen Frau Ondraczek und Herr Ludwig zusammen mit der Schülerin Maren Mitterer (10a) von Kultusminister Michael Piazolo die Auszeichnung zur "Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule" entgegen. Wir gratulieren!