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Alle für EINE WELT - EINE WELT für alle - Der Schulwettbewerb für Entwicklungspolitik

Das KHG hat den Schulpreis in der 9. Wettbewerbsrunde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik gewonnen!

Zum Film, der uns als Siegerschule porträtiert, geht's HIER.

Presseberichte: Süddeutsche ZeitungMünchner Merkur, Unser Würmtal, BR24, 5-Seen Wochenanzeiger

Gemeinde Gräfelfing Homepage HIER

Der Wettbewerb hat das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen zu unterstützen und Kinder und Jugendliche für die Eine Welt zu sensibilisieren und zu aktivieren. Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

Das KHG nahm in der Kategorie 5 - Schulpreis teil, um zu zeigen, dass globales Lernen fester Bestandteils unseres Schullebens ist.

In der Bewerbung wurde herausgearbeitet, in welcher Form die Themen "Bildung: Globales Lernen", "Respekt: Partnerschaft mit der Girls Secondary School Emmaberg, Tansania" und "Verantwortung - Nachhaltigkeit" am KHG gelebt werden. Diverse Beispiele aus dem Unterrichtsalltag, Aktionen unserer Arbeitsgruppen Ökologo!s, Tansania, Umwelt und Schulgarten, aber auch Fortbildungen, Studienfahrten ohne Flüge und Fair-Trade-Projekte sind nur einige Punkte, die die Jury davon überzeugt haben, das KHG für einen der fünf Hauptpreise zu nominieren.

Der eingereichte Beitrag sowie die Prüfung der Aktivitäten in einem gemeinsamen Gespräch vor Ort unter Beteiligung von Schulleitung und Schülerinnen und Schülern hat gezeigt, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung der Schulfamilie des KHG ein Anliegen ist und im Schulalltag gelebt wird.



Begründung der Jury

Kategorie 5: Schulpreis (dotiert mit 5.000 Euro) & Unterstützung eines Schulaustauschs im Rahmen des ENSA-Programms

Der Schulpreis zeichnet Schulen aus, die sich besonders engagiert und nachhaltig mit Fragen globaler Entwicklung beschäftigen. In dieser Kategorie werden fünfgleichberechtigte Preise verliehen. Außerdem erhält eine Schule die Unterstützung eines Schüleraustauschs mit einem Land des Globalen Südens.

„Zerreiß den Mantel der Gleichgültigkeit–weil uns unsere Zukunft nicht egal ist. “Kurt-Huber-Gymnasium, Gräfelfing (Bayern)

Das Kurt-Huber-Gymnasium verfolgt das Motto „Bildung –Verantwortung–Respekt“. Dieses findet auch im Schulcurriculum Berücksichtigung und ist wegweisend für die klare konzeptionelle Linie der Schule. Dabei werden Aspekte der klassischen Entwicklungshilfe hinterfragt und mit einer Partnerschule in Tansania eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe geführt. Die Schule bearbeitet viele Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens und der nachhaltigen Bildung in allen Fächern und bedient sich dabei sehr variantenreichen Umsetzungsmethoden, um die Schülerinnen und Schüler zu kritischem Hinterfragen anzuregen. Das Leitbild wird am Kurt-Hubert-Gymnasium tagtäglich gelebt und durch zahlreiche Aktionen deutlich. Die starke Auseinandersetzung mit Privilegien des Weiß-Seins lässt die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie ungerecht und oft auch rassistisch die Welt ist. Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern aus Tansania regt zur Selbstreflektion an und hilft, globale Zusammenhänge zu erkennen, zu verstehen und die konkreten Wirkungen des eigenen Handelns einzuschätzen. Das Engagement bzw. die Strahlkraft geht auch über die Schulhofgrenzen hinaus. Die vielen öffentlichkeitswirksamen Aktionen der Schule haben einen starken Multiplikatoreffekt. Die Schule ist Umwelt- und Internationale Nachhaltigkeitsschule, Fairtrade School sowie MODUS-Schule.


Staunen, Erleichterung, Begeisterung, Freude, Lachen, Jubel!

So erlebte Maren Mitterer, Q11, die letzten Monate

Es war ein ganz gewöhnlicher Septembermittwoch … Bis plötzlich ein Anruf aus Berlin kam mit der Nominierung für einen der fünf Preise in der Kategorie Schulpreis bei dem Wettbewerb „Alle für EINE WELT für alle“. Staunen, Erleichterung, Begeisterung, Freude, Lachen, Jubel.

Schon Monate im Voraus hatten wir am Kurt-Huber-Gymnasium mit der Bewerbung für den Schulpreis des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung begonnen, haben stundenlang zusammengesessen, gebrainstormt mit der Tansania AG, die Bewerbung im Schulforum besprochen und uns ein Konzept überlegt. Es folgten ein Filmdreh mit Interviews von Schüler*innen und Lehrer*innen und ein zig Seiten langes Portfolio. Das diesjährige Wettbewerbsmotto „Meine, Deine, Unsere Zukunft?!“ passte perfekt zu unserem Schulmotto, das alle zwei Jahre neu gewählt wird – weil uns unsere Zukunft nicht egal ist – und unserem Leitbild – Bildung, Respekt, Verantwortung. So gehören das globale Lernen zu Bildung, unsere Partnerschaft mit Emmaberg zu Respekt und die Nachhaltigkeit zur Verantwortung. Beim Sammeln und Zusammenstellen aller zu diesen Themen passenden Projekten an unserer Schule ist auch uns erstmal so richtig bewusst geworden, wie unfassbar viele Aktionen dazu es bei uns bereits gibt und wie sehr diese Themen auf vielen verschiedenen Ebenen in unserem Schulalltag verankert sind. Umso mehr freuen wir uns, dass die Jury dies offenbar genauso gesehen hat!

Anfang März war es dann endlich soweit, das Portfolio und das Video waren fertig und abgeschickt. Daraufhin hieß es dann monatelang mitfiebern und abwarten, zumal sich aufgrund der Corona Pandemie alles zeitlich nach hinten verschoben hat. Bis eben zu jenem Septembermittwoch, an dem wir den Anruf mit der frohen Botschaft erhielten.

Einen Monat später kamen dann erst zwei Vertreterinnen der Jury für ein Gespräch zu uns an die Schule, um unsere Bewerbung zu überprüfen, und noch in derselben Woche ein Filmteam des Wettbewerbs, um unsere Schule zu porträtieren. Zwei spannende Tage, vor allem der Filmdreh, mit einem Spiel zu globaler Gerechtigkeit, Interviews mit Schüler- und Lehrervertreter*innen, einer Englisch-Unterrichtsstunde zu globalem Lernen und dem Dreh einer Videobotschaft für Emmaberg.

Zwei Wochen später dann die Nachricht, dass wir wirklich einen der fünf Preise, mit 5.000€ dotiert, gewonnen haben. Staunen, Erleichterung, Begeisterung, Freude, Lachen, Jubel über diese ganz besondere Auszeichnung aus hunderten von Schulen der unterschiedlichen Schularten in ganz Deutschland für unser Engagement, in dem so viel Herzblut steckt!

Maren Mitterer Q11