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Religion

Adventsgrüße der Fachschaft Religion

4. Adventswoche:

NEU! (pdf-Datei) Gruß 7

3. Adventswoche:

(pdf-Datei) Gruß 6

(pdf-Datei) Gruß 5

2. Adventswoche:

(Link auf youtube): Gruß 4

(pdf-Datei): Gruß 3

1. Adventswoche:

(Link auf youtube): Gruß 2

(pdf-Datei): Gruß 1

 


Ein kleiner Ostergruß

„So kann Ostern trotzdem kommen“ titelte eine Supermarktkette ihren Wochenprospekt. Mit dem „trotzdem“ spielte sie wohl auf die verminderte Konsumlaune an. Mancher Schokohase wird wohl im Regal bleiben oder höchstens gegen den Frust verspeist werden. Aber: dass Ostern kommt, steht außer Frage. Ostern kommt, es sind eher wir, die nicht kommen. Gottesdienste gibt es nur am Bildschirm, der Besuch bei Verwandten und Freunden fällt aus, Reisen müssen verschoben werden. Die Welt hält den Atem an, Stillstand, ein Gefühl, wie wenn jemand gestorben ist.

Darum geht es auch im Kirchenjahr in diesen Tagen. Es ist nicht nur irgendjemand gestorben, nein, es ist der gestorben, auf den viele ihre Hoffnungen gesetzt haben: Jesus. Seit Karfreitag fühlt sich alles anders an, keiner weiß, wie es weitergehen wird, ob es richtig ist, was man glaubte und tat, ob die Situation auch für einen selber bedrohlich wird. Die Jünger tauen sich kaum aus dem Haus und reden trotzdem von nicht anderem.

Für mich sind die Parallelen zu heute nicht zu übersehen. Aber die Evangelien enden damit nicht.

Eine der schönsten Ostererzählungen ist für mich die der beiden Emmausjünger in Lukas 24. Sie sind auf dem Weg so auf ihren Frust und ihre Sorgen fixiert, dass sie nicht merken, dass Jesus zu ihnen kommt. Allmählich lassen sie sich auf den geheimnisvollen Fremden und seine Gedanken ein, dass Jesu Leiden und Tod nicht sinnlos sondern heilsam waren.

Er tut ihnen gut, dieser Fremde, und so laden sie ihn ein, bei ihnen zu bleiben. In dem Moment, wo sie ihn beim Mahl erkennen, ist Jesus weg. Aber auch ihre Resignation ist verschwunden. Aus der Erfahrung, dass Jesus lebt, nehmen sie neue Hoffnung für ihr Leben, beginnen sich mit anderen auszutauschen.

Dass es Jesus war, der mit ihnen durch allen Frust gegangen war, haben sie erst hinterher bemerkt. Vielleicht wird es uns ja auch so gehen, nach Corona, dass wir spüren, wir waren nicht allein in dieser Zeit. Ich wünsche es Euch / Ihnen von Herzen.

Regina Weis

Wir denken an euch!

Wir sollen unsere Kontakte minimieren und gleichzeitig möchten wir gerade in der Zeit einer Krise Gemeinschaft erfahren.

Die Fachschaft Religion bietet euch an, Gemeinschaft anders zu erleben – nach dem Vorbild ähnlicher Aktionen in vielen Ländern. Wir stellen uns an den Schultagen um 13.00 Uhr an ein Fenster oder zumindest in die Richtung blickend, wo das KHG liegt (da tut man gleichzeitig etwas für seine Geographie-Kenntnisse!) und denken aneinander. Vielleicht bringt es auch etwas, an einen Menschen zu denken, dem es hilft, dass wir jetzt wenig Bewegungsfreiheit haben, an eine alte Oma oder einen kranken Onkel, den man schützen will.

Wer mag, kann ein Gebet sprechen, das Vater Unser, Psalm 23 oder eines der Gebete, die hier angefügt sind.

Herzliche Grüße und Gottes Segen in dieser angespannten und besorgten Zeit.

Eure Fachschaft Religion