×

Webseite durchsuchen

Informatik

Programmier-Workshop der Klasse 6a

Am Montag, den 29. Januar 2018 hatte die Firma Hybris Labs (SAP) in München die Klasse 6a zu einem Workshop eingeladen. Mit viel Freude und Engagement wurde uns hier das Programmieren eines kleinen Computers, des Calliope Mini, beigebracht. Von 8:30 Uhr bis um 16:00 Uhr durften wir die digitale Zukunft kennenlernen. Am Anfang versuchten wir uns an kleineren Aufgaben, doch wenig später programmierten wir sogar ein Spiel: Schere, Stein, Papier. Schüttelte man den Calliope, erschien auf dem aus LEDs bestehenden Display zufällig eine Schere, ein Stein oder eben das Papier. Aus verschiedenen Möglichkeiten konnten wir dann in Gruppen ein eigenes Programmier-Projekt verwirklichen, bei dem auch weiteres Zubehör wie zum Beispiel ein Wassersensor und ein Bewegungsmelder zum Einsatz kam. Einige Gruppen programmierten ihren Calliope so, dass damit ein kleines Auto gesteuert werden konnte. Dieses wurde an einen weiteren Calliope angeschlossen und los ging es. Auch nur mit dem kleinen Computer allein lernten wir viel anzufangen, denn der Calliope Mini ist vollgepackt mit einem Lautsprecher, Umgebungssensoren und kleinen LEDs. Er kann auch Töne spielen.


Calliope Mini

Mittags gab es leckere Pizza und viel Süßes zum Naschen, und zum Schluss durften wir durch die ganze Firma eine Schnitzeljagd machen. Dabei stellten wir unter anderem fest, dass bei SAP Hybris Menschen aus der ganzen Welt arbeiten: aus Polen, Italien, Äthiopien, Indien, Indonesien, England und aus vielen anderen Ländern. Zur Krönung des Tages bekamen wir alle (21 Schülerinnen und Schüler) einen Calliope Mini geschenkt, mit dem wir auch zu Hause auf dem Computer selber weiter programmieren können. Das war für uns alle ein sowohl sehr interessanter und lehrreicher als auch schöner Tag.

Anna-Sophie Korndörfer, Klasse 6a

Vielen Dank an Frau Schullerus und die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hybris Labs, die uns als Mentorinnen und Mentoren betreut und uns diesen schönen Tag beschert haben!

Gudrun Back


Informatik im sprachlichen Gymnasium

Die enge Verzahnung der Informatik mit Anwendungen in verschiedenen Bereichen, z. B. Wirtschaft, Wissenschaft oder auch Verwaltung, impliziert die Zusammenarbeit mit anderen Fächern.

Im Informatikunterricht werden bei der Auswahl von Beispielen daher immer wieder Inhalte aus anderen Fächern aufgegriffen, etwa aus der Mathematik, Physik, Biologie, Sozialkunde und aus Wirtschaft und Recht.

Diese Verzahnung mit anderen Fächern wird bereits in der Unterstufe an der Einbindung des Informatikunterrichts in das Fach Natur und Technik deutlich. Insbesondere die gemeinsamen Projekte mit dem jeweils anderen Schwerpunkt zeigen den gegenseitigen Gewinn auf, der sich aus einer engen Zusammenarbeit ergibt. Denkweisen und Verfahren der Informatik kommen in anderen Fächern vielfältig zur Anwendung. Dabei erweist es sich als Vorteil, dass im Informatikunterricht das Prinzip des jeweiligen Verfahrens vermittelt und reflektiert wird. Das algorithmische Denken findet sich in der Mathematik bei Konstruktionsbeschreibungen, in Deutsch beim Beschreiben von Vorgängen und in der Physik bei Simulationen wieder; die Fähigkeit zur Modellbildung wird im Wirtschaftsunterricht z. B. bei der Arbeit mit dem Kreislauf- und Marktmodell gefordert.

Der Informatikunterricht in der Unterstufe unterstützt zudem den Einsatz von Informatiksystemen zur Förderung von Lernprozessen in anderen Fächern. Insbesondere übernimmt die Informatik einen wesentlichen Teil informationstechnischer Grundbildung (ITG), zielt aber bei der Vermittlung übertragbarer Einsichten und von Verständnis deutlich über Anwenderfertigkeiten hinaus.