KURT-HUBER-GYMNASIUM

gegründet 1936

Latein

"Lateinkenntnisse und "Latinum" – Abschlüsse und Prüfungen im achtjährigen Gymnasium

 

Abschlüsse "Lateinkenntnisse" werden von der Schule zuerkannt, wenn eine Schüle­rin / ein Schüler bei Latein als erster oder als zweiter Fremdsprache am Ende von Klasse 8 mindestens die Note "ausreichend" erreicht hat.

"Gesicherte Lateinkenntnisse" ("Kleines Latinum") werden von der Schule zuerkannt, wenn eine Schülerin / ein Schüler bei Latein als erster oder als zweiter Fremdsprache am Ende von Klasse 9 mindestens die Note "ausrei­chend" erreicht hat.

Das "Latinum" wird von der Schule zuerkannt, wenn eine Schülerin / ein Schüler bei Latein als erster oder als zweiter Fremdsprache am Ende von Klasse 10 mindestens die Note "ausreichend" erreicht hat. "Gesicherte Lateinkenntnisse" und "Latinum" werden im entsprechenden Jahreszeugnis und im Abiturzeugnis bestätigt.

Vortrag von Herrn Gruber zu den verschiedenen Lateinabschlüssen.


 

Prüfungen

Eine Feststellungsprüfung zum Erwerb des Latinums kann eine Schülerin / ein Schüler am Ende der Klasse 9 an der Schule ablegen, wenn sie /er - die Schule verlässt, um einen anderen Ausbildungsweg einzuschlagen; - das 10. Schuljahr im Ausland absolviert; - Latein nach der 9. Klasse ablegt, um eine spätbeginnende Fremdsprache (an unserer Schule: Spanisch) zu belegen. Zu dieser Feststellungsprüfung kann nur zugelassen werden, wer sich schrift­lich und verbindlich von der Schule, von der 10. Klasse oder vom Latein­unterricht in Klasse 10 abgemeldet hat (Letzteres ist nur möglich, wenn Spa­nisch belegt wird).

Wird die Feststellungsprüfung nicht bestanden, bedeutet dies nicht, dass die Schülerin / der Schüler berechtigt ist, seine Abmeldung vom Latein-Un­terricht rückgängig zu machen; in besonders begründeten Einzelfällen kann der Schulleiter Ausnahmen zulassen. Wird umgekehrt die Feststellungsprüfung bestanden und nimmt die Schüle­rin / der Schüler trotzdem aus besonderen Gründen am Lateinun­terricht in der 10. Klasse teil, ist das Ergebnis der Feststellungsprüfung nich­tig, d.h. das Latinum muss dann über die Jahresfortgangsnote am Ende von Klasse 10 erworben werden.

Die Feststellungsprüfung selbst ist zweigeteilt: Der schriftliche Teil besteht aus einer reinen lateinisch-deutschen Überset­zung (ca. 110 Wörter; Arbeitszeit 90 Minuten; Benutzung eines zugelas­senen lateinisch-deutschen Wörterbuchs gestattet).

Schwierigkeitsgrad: Ein inhalt­lich anspruchsvoller Ausschnitt aus einem Prosatext, in der Re­gel von Cicero. Der mündliche Teil umfasst eine zwanzigminütige Prüfung zu Grund­wissen und Grundfertigkeiten aus den Bereichen Sprache, Textarbeit, Lite­ra­tur, Geschichte und Kultur, bezogen auf den Lehrplan der 9. Klasse. Die­ser münd­liche Teil kann auf Antrag ersetzt werden durch die münd­liche Jahres­fortgangsnote am Ende der Klasse 9. Wenn irgend möglich, bietet die Schule Möglichkeiten an, sich auf diese Fest­stellungsprüfung gezielt vorzubereiten (Trainingsprogramm, Probeklausuren).